Das richtige Training gegen Problemzonen
Typische Problemzonen sind der Bauch, die Beine und der Po – nicht nur bei Frauen. Denn auch Männer eifern dem Ideal eines Sixpacks hinterher, was aber ohne regelmäßigen Sport nicht realisierbar ist. Dafür muss man aber keinen Leistungssport treiben. Kleine, regelmäßige Übungseinheiten reichen völlig aus. Für die Problemzonen, an denen sich meistens überschüssige Fettdepots ansammeln, hilft das klassische Bauch Beine Po-Training (BBP). Nahezu jedes Fitnesscenter bietet Kurse für dieses Training an, denn dabei werden nicht nur überschüssige Fettdepots beseitigt, sondern auch die Tiefenmuskulatur trainiert. Eine gut ausgebildete Tiefenmuskulatur sorgt für eine gute Körperhaltung und einen besseren Gleichgewichtssinn. Auch wer Medikamente gegen Übergewicht einnimmt, wie z. B. Formoline, sollte sich regelmäßig sportliche betätigen, um den Körper auf Bewegung einzustellen, denn ansonsten droht schnell der Jo-Jo-Effekt nach einer Diät.
Das Warm-up
Der Körper sollte vor jedem Training aufgewärmt werden, dadurch wird die Durchblutung der Muskeln angeregt. Das vermeidet Zerrungen und Verletzungen beim eigentlichen Bauch Beine Po-Training. Dabei reicht es bereits aus fünf Minuten an der Stelle zu gehen. Im Fitnessstudio gibt es verschiedene Übungen als Warm-up, die nach der Aufwärmphase intensiviert werden. Wer gern zu Hause ein Workout gegen seine Problemzonen machen möchte, sollte trotzdem bereits sportliche Erfahrungen gesammelt haben. Denn bei den Übungen kann man auch einiges falsch machen, wenn man nicht die korrekte Körperhaltung einnimmt. Dann sind Zerrungen und sogar Verletzungen, selbst bei einem vorhergehenden Warm-up, möglich.
Das Training
Für das BBP-Workout gibt es verschiedene kleine Übungen, welche durch mehrmaliges Wiederholen die Tiefenmuskulatur trainieren. Das Training sollte mindestens 20 bis 30 Minuten dauern und zwei- bis dreimal pro Woche wiederholt werden. Für das Workout zu Hause empfiehlt sich eine rutschfeste Unterlage, wie beispielsweise eine Sportmatte. Zwischen den Übungsdurchgängen sollte idealerweise eine Minute Pause liegen, pro Übung empfehlen sich drei Durchläufe. Wichtig ist zudem die richtige Atemtechnik, man sollte immer ruhig und gleichmäßig in den Bauch hinein atmen. Bei Muskelanspannung wird ausgeatmet – bei Entspannung wieder eingeatmet. Bei jedem Training sollte man ausreichend Trinken. Dazu eignet sich vor allem stilles Wasser.
Nach dem Training
Nach dem Training sollte man einige Abwärmübungen (Cool-down) machen, damit der Kreislauf genügend Zeit hat wieder in einen ruhigen Zustand zu kommen. Puls- und Herzfrequenz werden damit wieder in die Normallage gebracht. Bei schwachem Kreislauf drohen bei einem abrupten Trainigsabbruch, ohne Cool-down, Schwindelanfälle. Zu einem guten Cool-down gehört das Stretching, damit die angestrengte Muskulatur wieder entspannt wird.